Basenfasten

In unserer kleinen Fasten-Serie hier im Blog möchten wir heute eine etwas weniger drastische Variante des Fastens vorstellen, als den kompletten Verzicht auf feste Nahrung: das so genannte Basenfasten.

Das Säure-Basen-Verhältnis beachten

Hierbei geht es vor allen Dingen darum, das Säure-Basen-Verhältnis im Körper wieder auszugleichen. Dahinter steht die Theorie, dass bei einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt chronische Erkrankungen wie z.B. Allergien oder Rheuma eigentlich nicht möglich sind. Die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, werden hierfür in 2 Gruppen aufgeteilt: die Säurebildner und die Basenbildner. Es geht dabei nicht darum, wie sie schmecken, sondern wie sie im Körper reagieren bzw. verstoffwechselt werden. Also nicht wundern, wenn Zitronen zu den Basenbildnern gehören!

Säurebildner vermeiden

Zu den Säurebildnern gehören z.B. Fleisch-, Fisch- und Milchprodukte, Eier, Produkte aus Weißmehl, Süßes, Limonaden, Kaffee und Alkohol. Sie merken sicherlich selbst, dass es bei unserer heutigen Ernährungsweise sehr leicht ist, in die sogenannte Übersäuerung zu rutschen. Als Ausgleich helfen basisch wirkende Lebensmittel wie Obst und Gemüse, die im Verhältnis aber oft zu wenig auf unserem Teller landen. Um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu erlangen, sollten 80% der zugeführten Nahrung aus basisch wirkenden Lebensmitteln bestehen und nur 20 % aus Säurebildnern! Bevor jedoch mit dieser 80:20-Ernährungsweise begonnen werden kann, sollte eine Zeit lang erst einmal komplett auf Säurebildner verzichtet werden.

Basisch essen

Wenn man sich also für die Variante des Basenfastens entschieden hat, dann darf man in der Regel 3 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. Grob zusammengefasst heißt das: morgens Obst, mittags Salat und am Abend gedünstetes Gemüse oder Gemüsesuppen (keine Rohkost nach 14 Uhr!). Auf alles, was im Körper sauer verstoffwechselt wird, muss in dieser Phase leider verzichtet werden. Und das ist auch nicht ohne: Eiweiß (auch pflanzliches wie z.B. Hülsenfrüchte und Nüsse), Kohlenhydrate auch in Form von z.B. Vollkorngetreide, Zucker sowieso und neben Kaffee eben auch schwarzer, grüner und Matetee!

Sie sehen schon, auch das Basenfasten bedeutet einen großen Verzicht! Dafür ist es die schonendere Variante des Fastens und viele Fastenkrisen und Entzugserscheinungen fallen nicht so heftig aus, wie beim Heilfasten. Gleichzeitig kann das Basenfasten einen Umstieg auf eine gesündere Ernährungsweise erleichtern: Da nicht komplett auf das Essen verzichtet wird, sondern man sich wohl überlegte Mahlzeiten zusammenstellen muss, stellt das Basen-Fasten an sich schon eine Art der Ernährungsumstellung dar. Gleichzeitig hat der Verzicht auf die sogenannten Säurebildner wie beim „richtigen“ Fasten auch eine entgiftende und gesundheitsfördernde Wirkung auf den Körper.

In der Regel wird 1-2 Wochen lang nur basisch gegessen und anschließend werden die Säurebilder langsam wieder eingeführt. Das Ziel dabei wäre eine langfristige Ernährungsweise mit 80 % Basen- und nur 20% Säurebildnern. Sie können aber auch im Anschluss an das Basenfasten mit einer Darmsanierung von Optiprevent beginnen, denn innerhalb von nur 2 Wochen hat sich das Mikrobiom in ihrem Darm schon erheblich verbessert, ganz im Gleichgewicht ist es nach dieser kurzen Zeit allerdings noch nicht!

Oder doch einfach nur Optiprevent?

Und wem der starke Verzicht einfach zuviel ist kann durch eine Darmsanierung mit Optiprevent natürlich auch darauf verzichten und einfach nur gezielt die Lebensmittel weglassen, die für die individuelle Darmsanierung notwendig ist.