Erfahrungsbericht Teil 2 – Sandra L. – Die 1. Woche Ernährungsumstellung

MEIN PLAN UND DIE ERSTE WOCHE UMSTELLUNG

Nachdem ich den zweiten OPTIRPEVENT-Atemtest verschickt hatte konnte es mir mit der Auswertung nicht schnell genug gehen.

Aber ich musste mich noch ungefähr eine Woche gedulden – die Teströhrchen mussten ja auch erstmal im Labor ankommen und ausgewertet werden und dann mussten all meine Daten zusammengeführt werden, damit ich den Ernährungsplan erhalten kann.

Dann bekam ich eine Mail und konnte meinen individuellen Plan von meinem Optiprevent-Konto aus bequem runterladen.

DER ERNÄHRUNGSPLAN

Meinen Ernährungsplan finde ich gut strukturiert. Zu Anfang werden mir meine Testergebnisse aufgezeigt – leichte Fructose und leichte Laktose Intoleranz und Dünndarmfehlbesiedlung – d.h., dass die Bakterien in meinem Darm sind nicht da sind wo sie sein sollten, oder eben die falschen Bakterien. Somit lässt sich auch das Völlegefühl erklären.

Anschließend bekommt man – Kategorie für Kategorie eine Übersicht, welche Lebensmittel in den ersten Wochen erlaubt sind und welche nicht.

Und zum Schluss kommen noch ein paar allgemeine Tipps und Hinweise.

Am Schlimmsten fand ich im ersten Moment, dass ich kein herkömmliches Brot mehr essen durfte und keinen normalen Aufschnitt und Käse. Und alles was Fertigprodukt ist kann man auch fast vom Plan streichen. Es wird die kommenden Wochen also etwas aufwendiger in der Planung und in der Zubereitung…

DAS ERSTE MAL EINKAUFEN

Damit ich am Start-Montag nicht direkt hungern muss, war ich vorher in Ruhe einkaufen. Für Hauptgerichte ist es alles kein Problem – Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Reis, Gemüse – das geht alles. Zum Frühstück mein leckeres Schokomüsli ist dafür leider tabu. Als schnelle und leckere Alternative habe ich dann schnell grobe Haferflocken kurz mit etwas (laktosefreier) Milch aufgekocht, ein kleines bisschen Ahornsirup zum süßen und eine Auswahl von Beeren (anderes Obst ist leider auch tabu) für mich entdeckt. Sehr lecker, gesund und macht satt.

DER ERSTE FEHLER

An Tag 3 hatte ich einen Tag Kartoffeln gegessen, einen Tag Reis, da dachte ich mir, Couscous wäre noch eine leckere Alternative und ich machte mir mittags einen großen Couscous Salat – den kann man ja auch in den Kühlschrank stellen und als Snack zwischendurch essen – war ja kein Brot und auch keine Nudeln. Bis mir dann einfiel, dass Couscous ja Hartweizen ist, und Weizen für mich nicht erlaubt ist – Anfängerfehler. So ein Pech – nun hat sich die Familie darüber zumindest gefreut.

WIE ES MIR GING

  • Anfang der Woche – voller Motivation, ich konnte mir sogar die Schokolade erstaunlicher Weise gut verkneifen.
  • Mitte der Woche – Kopfschmerzen und dadurch etwas durch den Wind, vermutlich durch die Entzugserscheinungen und angefangene Entgiftung des Körpers. Man muss wirklich viel trinken!
  • Ende der Woche – alles wieder gut, und in die neue Ernährung wird schon ein wenig Alltag.

MEINE PERSÖNLICHEN LEARNINGS

  • Couscous ist aus Weizen und steht daher NICHT auf meinem Plan.
  • Gesalzene Reis- und Maiswaffeln sind eine leckere und einfache Alternative als Snack zwischendurch oder „Brotersatz“ – und die Kinder lieben sie auch.
  • Nüsse sind ein leckerer und sattmachender Snack und verfeinern auch ein Müsli ungemein.
  • Gemüsepfanne oder Ofengemüse mit unterschiedlichen Kräutern rauf und runter mit Fleisch und Fisch, Kartoffeln oder Reis machen das Hauptgericht ganz einfach und abwechslungsreich.
  • Einfach mal im Internet nach neuen Rezepten suchen macht richtig Spaß!

Hier geht es zum 1. Teil meines Berichtes – die Ausgangslage >>
Hier geht es zum 3. Teil meines Berichtes – nach 3 Wochen >>
Hier geht es zum 4. Teil meines Berichtes – nach der Umstellung >>