Fastenbrechen

Es ist geschafft: Ostern steht vor der Tür. Das wochenlange Darben hat ein Ende. Aber fühlt es sich nicht gut an, mal eine Zeit lang verzichtet zu haben? Man darf nach all den Tagen und Wochen ruhig ein bisschen stolz auf sich sein! Egal welche Form des Verzichts oder Fastens man in den letzten Wochen durchgezogen hat, eins ist jedem von uns sicher klar geworden: Es geht auch ohne! Es geht auch ohne Alkohol, ohne Zucker und Süßigkeiten, es geht auch mal eine Zeit lang ohne säurebildende Lebensmittel oder gar auch ein paar Tage ganz ohne feste Nahrung. Das schafft unser Körper ganz wunderbar und belohnt uns mit einem besseren Gefühl, vielleicht ein paar Kilos weniger und mit ein bisschen mehr Gesundheit! Und was sagt unser Verstand dazu? Auch ohne Bierchen am Abend oder Schokolade zum Kaffee geht es einem gut, ja sogar besser. Und je länger man sich entwöhnt hat, um so weniger braucht oder vermisst man es.

Was versteht man eigentlich unter Fastenbrechen?

Besonders wenn man strikt gefastet und den Anteil an Nahrung stark reduziert hat, sollte man im Anschluss nicht einfach wieder wahllos schlemmen. Das hat weniger mit der Vernunft zu tun, als damit, dass unser Körper seinen Stoffwechsel verändert hat. Gerade unsere Verdauung hat sich an die wenige Nahrung oder – im Fall von Heilfasten – gar keine Nahrungsaufnahme gewöhnt. Und dieser Umgewöhnungsprozess ging ja auch nicht von heute auf morgen: Wer kennt sie nicht, die sogenannte Fastenkrise, meist am dritten Tag? Oder die Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen und Müdigkeit zu Beginn des Fastens, bevor dann nach ein paar Tagen Umstellung das Hochgefühl und die Energie zurückkommt? Und genauso, wie der Körper sich auf diese neue Situation einstellen musste, so muss er sich jetzt auch langsam wieder an größere Mengen Nahrung gewöhnen. Also wer auf Übelkeit, Völlegefühl und Verdauungsprobleme lieber verzichten möchte, fängt langsam wieder mit dem „normalen“ Essen an, um die Produktion der Verdauungssäfte wieder anzukurbeln.

Und auch diejenigen, die z.B. die letzten Wochen auf Zucker und Süßigkeiten verzichtet haben und sich nach den langen Wochen so sehr auf die Lieblingsschokolade oder die Limonade gefreut haben, werden merken, dass sie gar nicht mehr so toll schmeckt: viel zu süß!

Und wie machen wir nun weiter?

Wie kann das heißgeliebte Süße plötzlich zu süß schmecken? Ja, auch den Süßgeschmack kann man sich abgewöhnen. Und das heißt in unserer Zeit vor allem, ihn wieder auf ein normales Maß zu reduzieren! In der gesamten Lebensmittelindustrie werden wir mit Aromen und süßen Geschmäckern geködert: Unser Belohnungssystem ist auf süß programmiert! Deshalb finden wir Zucker auch versteckt in vermeindlich herzhaften Fertigprodukten: „Es rundet den Geschmack ab“. „Da muss doch Zucker ran, sonst schmeckt das nicht?!“ Diese Sätze kennen wir bestimmt alle – zum Teil auch von uns selbst. Aber gönnen Sie sich gerade jetzt den puren Genuss von süßen Früchten – pur! Und? Ja, sie schmecken süß! Sie schmecken ganz fantastisch süß! Und das ganz ohne Zucker auf den Erdbeeren… ohne Vanillesoße und ohne süße Sahne 😉

Also: Der erste Schritt ist bereits getan! Und für diejenigen, die sich in den letzten Wochen am Heil- oder Basenfasten probiert haben, sind es bereits ein paar Schritte mehr gewesen. Und nun kann man das nutzen, um seine Ernährung dauerhaft umzustellen, seinem Körper etwas Gutes zu tun, seine lästigen Verdauungsproblemen – die sicherlich weniger geworden sind in den letzten Wochen – endlich auf den Grund zu gehen und sie in den Griff zu bekommen. Und hierbei können wir Ihnen helfen mit unserem individuellen Plan von Optiprevent. Denn Sie wollen sich sicher dauerhaft wohler, fitter und gesünder fühlen, oder?