Feldsalat – der Wintersalat

Wenn es draußen kalt wird, schwindet auch die Lust auf frische, leichte Salate und man sehnt sich mehr nach einer wärmenden Suppe. Aber einer hat noch Saison: der Feldsalat. Und er lässt sich hervorragend mit der saisonalen Küche kombinieren.

Feldsalat – vielerorts bekannt

Die Haupterntezeit des Feldsalats liegt tatsächlich im Herbst & Winter, und zwar ganz regional in unseren heimischen Breiten! Das zeigt schon seine Namensvielfalt: in manchen Gebieten wird er auch Ackersalat, Rapunzel oder Mäuseöhrchen genannt, in der Schweiz als Nüsslisalat und in Österreich als Vogerlsalat angeboten. Natürlich kann und wird heutzutage durch den Anbau in Gewächshäusern die Erntezeit erheblich verlängert und der Salat somit das gesamte Jahr über für uns verfügbar gemacht. Frisch vom Feld ist und schmeckt er aber noch immer am besten!

Warum ist der Feldsalat für uns im Herbst und Winter so interessant? Weil er mit den höchsten Vitamingehalt von allen Salaten aufweist (z.B. Vitamin C, Provitamin A)! Zusätzlich hat er einen hohen Gehalt an Eisen und Kalium. Die enthaltenen ätherischen Öle verleihen ihm nicht nur diesen typisch nussigen Geschmack, sondern sind zusammen mit dem reichlich enthaltenen Magnesium wahre Nervennahrungs-Künstler. Darüber hinaus landet er mit seinen 14 kcal/100g nicht gleich auf unseren Hüften.

Winterliche Salatvariationen

Aufgrund seines würzigen Eigengeschmack lässt sich der Feldsalat gut mit aromatischen Ölen und Essig kombinieren. Dazu passen dann wiederum sehr gut z.B. Nüsse, intensive Käse-Sorten oder geräucherter Fisch. Er eignet sich besonders gut als Beilage zu herzhaften Speisen, als frische Zutat von z.B. deftigen Kartoffelsalaten oder als Topping von Suppen und Eintöpfen. Sehr gut lässt sich der Feldsalat auch mit leckerem Dressing angemacht mit Kürbis aus dem Ofen kombinieren.
Wer frisch und gesund in den Tag starten möchte, verwendet den Feldsalat als Zutat in einem grünen Smoothie: Hierfür kann man den Feldsalat mit frischen Spinatblättern, Salatgurke oder Zucchini kombinieren. Statt Wasser als Flüssigkeit bietet sich auch abgekühlter grüner Tee an. Für die Cremigkeit sorgt ein kleine bzw. eine halbe Avocado. Zum Süßen bietet sich z.B. ein kleiner, saurer Apfel an. Die fruktosearme Variante hier wäre Beerenobst (auch gern aus der Tiefkühltruhe), etwas Stevia, Reissirup oder Traubenzucker.

Hinweis: Der FODMAP-Gehalt des Feldsalates ist niedrig, ebenso der Fruktosegehalt.